Das Forsthaus zur Isenach
Das Forsthaus zur Isenach
Das Forsthaus zur Isenach
Das Forsthaus zur Isenach

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Öffnungszeiten:

Unser Forsthaus  ist an folgenden Tagen für Sie geöffnet !

 


März
Samstag bis Sonntag
11.30 Uhr bis 18.30 Uhr

 

April - Oktober
Mitwoch, Samstag und Sonntag
11.30 Uhr bis 18.30 Uhr  (Sa+Sa bis 19 Uhr)
Warme Küche bis 18.30 Uhr


November – Dezember
Samstag bis Sonntag
11.30 Uhr bis 18.30 Uhr

 

Am 25.+26.12 ist unser Forsthaus von 11.30 Uhr bis 18.30 Uhr
für Sie geöffnet

 

Januar – Februar
bleibt unser Forsthaus geschlossen

 

 

 

 


Öffnungszeiten auch nach Absprache bei Gruppenreservierungen ab 30 Personen möglich.

Tel. 06329- 8147 
Fax 06232-67 88 11
Fax DüW 06329- 98 92 12

mail@isenach.de


Wir sind Barriere frei!

 

 



Der Isenach-Weiher

Ein Stück Bad Dürkheimer Geschichte

Lieber Gast, Sie befinden sich an einem traditionsreichen und geschichtsträchtigen Ort.
Wußten Sie schon, daß der Isenach-Weiher mit über 250 Jahren wahrscheinlich der älteste Stausee Deutschlands ist? (Liesenberg, Neustadt, 1965)

Seine Entstehung verdankt der Weiher der ehemaligen Saline in Bad Dürkheim. Bei deren Ausbau ab 1736 und zur Betreibung der nötigen Gradier- und Sudhäuser brauchte man Wasser - die Pumpwerke liefen damals mit Wasserkraft. So legte der von Kurfürst Karl Philipp beauftragte Freiherr von Beust gleich vier Sammelbecken an, um in weniger wasserreichen Zeiten genügend Reserven zu haben: den Weiher in der Nyssenach (= Isenach), im Stütertal (inzwischen verlandet), den Schlangen- und den Herzogsweiher. Erster Weiher-Zins für "Nysenach" und "Stüdter Thal" an die Stadt Dürkheim für die Jahre 1737-1743: 24 Gulden.

Zum Isenach-Weiher gehörte ab Anfang des 19. Jahrhunderts ein Gehöft, die Unterkunft des Wärters, der den Weiher zu beaufsichtigen hatte. 1805 wohnte hier Adam Gutfrucht, anschließend sein Sohn Jakob. Es stand an gleicher Stelle wie unser Blockhaus.

Besiedelt war das Tal jedoch schon früher. Wandern Sie die Isenach "flußaufwärts", gelangen Sie - gleich hinter den ehemaligen Forellen-Teichen - zur "Mittleren Isenach". Und weiter das Seitental links aufwärts erreicht man die "Obere Isenach". Auf einer Landkarte von 1794 sind hier schon zwei Gebäude mit dem Namen "Wolfenhütte" registriert. Hier wohnte der Holzmacher Franz Wolf.

Ein Gebäude an der Mittleren Isenach trug damals den Namen "Maternshütte" nach seinem Bewohner Heinz Mattern. Diese Hütte wurde zum späteren "Forsthaus an der mittleren Isenach", genannt "Alt-Isenach". Von 1834 bis 1864 war Karl Theodor Heene, ein bekanntes Dürkheimer Original, hier Förster. Unter anderem zeugt nicht weit von hier "Heenes Monopol" von seinem Wirken. Sein Nachfolger Götz zog um 1865 in das Haus am Weiher, welches zum neuen Forsthaus wurde. Der Förster Fritz Eibel führte um 1900 der Wirtschaftsbetrieb ein. Die Hausherrin sorgte im Wohnzimmer für das Wohl des müden Wanderers.

Gastwirt Georg Krauß aus Bad Dürkheim erstand 1936 das Gehöft und baute es im Laufe der Jahre zu einer weit bekannten Gaststätte aus. Der Weiher-Damm wurde außerdem verbreitert, der Isenachabfluß von der Mitte an die Seite verlegt. Schon nach dem Kriege war der "Isenach-Weiher" mit seinem "Forellenhaus" ein gern besuchtes Ausflugsziel von Jung und Alt, besonders aus dem Raum Ludwigshafen - Mannheim.

Die "Perle des Pfälzer Waldes" war weit über dessen Grenzen hinaus beliebt.

1980 ging das Forellenhaus aus dem Besitz von Frau Bergner - der Tochter von Georg Krauß - an Herrn Marini, der das mittlerweile mindestens 180 Jahre alte Haus renovierte und mit einer Kläranlage versah.

In einer kalten, nebeligen Novembernacht im Jahre 1983 brannte das Gebäude bis auf die Grundmauern nieder. Die Reste wurden abgetragen; das Gelände ging wieder in den Besitz der Stadt Bad Dürkheim über. Die zahlreichen Wanderer und Ausflügler fanden nur noch einen verwaisten Platz vor.

Sieben lange Jahre dauerte dieser trostlose Zustand an einem der schönsten und beliebtesten Plätzen des Pfälzer Waldes. Dann übernahm ein neuer Betreiber das Gelände und errichteten 1990 eine kleine Gaststätte in Form eines Blockhauses.

Von vielen Ausflüglern wurde es mit Begeisterung aufgenommen. Kein Wunder, kommen sie doch heute mit ihren Kindern, so wie sie selbst einst an der Hand ihres Vaters oder gar Großvaters den Ort besuchten. Einige unserer Gäste kennen den Weiher schon aus der Zeit vor dem ersten Weltkrieg!

An Ostern 1991 wurde auch der ehemals sehr beliebte Bootsverleih wieder aufgenommen, auch er seit Jahrzehnten ein Anziehungspunkt dieses Ausflugszieles.

Im Winter 1994 - 1995 schließlich gelang es, die kleine Hütte zu einem großen Blockhaus heranwachsen zu lassen. Dieses harmonisch in die Natur eingepaßte Gebäude erlaubt es nun wieder, den Bedürfnissen und Wünschen der vielen Erholungssuchenden Rechnung zu tragen.

Jürgen Wessa aus Speyer erwarb im März 2009 das Forsthaus im jetzigen Zustand. Zusammen mit seiner Frau Heike und den Kindern Rico, Sophia Michelle, Sebastian und dem Hund Amaury wurde das Forsthaus mit viel Liebe den heutigen Ansprüchen und Anforderungen eines heutigen gastronomischen Betriebes angepasst. Es entstand ein neuer Kinderspielplatz und neu gestalteter Biergarten.

Der See wurde im Dezember 2008 leer laufen gelassen und der Staudamm ist von der Stadt Bad Dürkheim sehr aufwendig renoviert und abgedichtet worden.

So ist es nun unter anderem auch wieder ein idyllischer Ort für romantische Hochzeiten und Geburtstagsfeiern. Und natürlich ideal für kleinere und große Betriebsfeste jeder Art.

Bei der fortschreitender Umweltzerstörung wird der Freizeitwert von "Reiner Luft und Klarem Wasser" immer wichtiger. Die Isenach ist für die Natur so wichtig wie für den Menschen. Respektieren Sie sie und helfen Sie bitte mit, die Umwelt sauber zu halten - nicht nur hier, sondern auch an Ihrem Heimatort.

Damit auch Ihre Kinder mit ihren Enkeln einst zum Isenach-Weiher kommen können.

(Geschichte des Isenach-Weihers zum Teil nach Georg Feldmann, Pfälzische Heimatblätter, Bad Dürkheim, 1971).


 
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